FAMILIENBILDUNG IN BRANDENBURG


Modellprojekt
"Erprobung neuer Möglichkeiten der Vernetzung von Familienbildung"


Struktur und Arbeitsweise im Projekt

Brandenburg Karte


 Die Koordinationsstelle

 
   
Die zentrale Koordinations-, Informations- und Fortbildungsstelle ist das Kita-Museum in Groß Glienicke, Landkreis Potsdam-Mittelmark. Das Kita-Museum ist Projektträger und hat die Projektleitung. Es gewährleistet den kontinuierlichen fachlichen Austausch, die Qualifizierung auch der neu zu gewinnenden Kursleiter/innen aus den beteiligten Gemeinden und Landkreisen. Dazu werden sowohl die Seminarräume des Kita-Museums genutzt als auch die Ausstellungen.

Die Koordinationsstelle ist die "Schaltstelle" für eine landesweite Öffentlichkeitsarbeit. Diese beinhaltet sowohl eine Berichterstattung über Ziele und Abläufe des Projektes, als auch Hinweise auf landesweit ausgeschriebene Veranstaltungen und Familienbildungsseminare. Letztere sind von der Planung und Konzeption bis zur Nachbereitung und Auswertung als Hospitations- und Fortbildungsgelegenheiten für Kursleiter/innen ein unmittelbarer Bestandteil des Modellprojektes.

 Die Projekt-Stützpunkte

Es gibt drei Projekt-Stützpunkte, deren mobile Projektmitarbeiterinnen in vier Landkreisen tätig sind



Haus der Familie e.V. Guben,
Landkreis Spree-Neiße
Familienzentrum Eberswalde,
Landkreis Barnim
ASB-Familien- und Jugendhilfezentren im Havelland
in Kooperation mit der Mobilen Elternschule (MES) der AWO,
Ost-Havelland

Von ihren stationären Familienbildungsorten aus suchen die Projektmitarbeiterinnen die Familienbildungsansätze und –träger in einigen ausgewählten Gemeinden des regionalen Umfeldes auf, bauen Gesprächs-, Abstimmungs- und Kooperationskontakte auf, laden Familien und Träger zu Informationsveranstaltungen, Schnupperseminaren und überregionalen Bildungsangeboten ein. Diese werden als Kooperationsveranstaltungen örtlicher Träger oder aber als Motivationskurse von fachlich spezialisierten Fremdreferent/innen durchgeführt. In Zusammenarbeit mit geeigneten Trägern vor Ort identifizieren die Projektmitarbeiterinnen Angebotslücken, d.h. fehlende Hilfs- und Beratungsmöglichkeiten für Familien. Sie bemühen sich, ggf. dementsprechend neue Angebote anzuregen, evtl. anfangs auch selbst zu organisieren, um sie dann bei örtlichen Trägern anzubinden.

Die MES ist ein eigenständiges Modellprojekt, finanziert vom BMFSFJ und dem Bundesverband der Arbeiterwohlfahrt.

Zur Übersicht