POLITIK/VERWALTUNG

Nach § 79 Abs. 1 SGB VIII (KJHG) tragen die örtlichen Träger (in der Regel die Kreis- und Stadtjugendämter der Landkreise und kreisfreien Städte) neben dem überörtlichen Träger der Jugendhilfe (Landesebene) die Gesamtverantwortung für die Jugendhilfe. Dazu gehört, dass die zur Erfüllung der Aufgaben nach KJHG notwendigen Dienste, Einrichtungen, Veranstaltungen, entsprechend rechtzeitig und ausreichend zur Verfügung stehen. Dazu gehören auch Leistungen der Familienbildung nach § 16 KJHG. Grundlage für die rechtzeitige und ausreichende zur Verfügungstellung ist die Jugendhilfeplanung (§ 80 Abs. 1 SGB VIII i.V.m. § 80 Abs. 3 SGB VIII), an der die anerkannten Träger der freien Jugendhilfe frühzeitig zu beteiligen sind (auf Landes- wie auf Kreisebene).
Alle Bundesländer weisen in ihren Politikschwerpunkten die "Förderung der Familie" aus. Die Mittel und Wege sind entsprechend der jeweiligen Landespolitik recht verschieden. Familienbildung erhält dem zu Folge in den einzelnen Bundesländern unterschiedliche Priorität.


Bundesland
Landeshauptstadt
   
Baden-Württemberg
Stuttgart
Bayern
München
Berlin
Berlin
Brandenburg
Potsdam
Bremen
Bremen
Hamburg
Hamburg
Hessen
Wiesbaden
Mecklenburg-Vorpommern
Schwerin
Niedersachsen
Hannover
Nordrhein-Westfalen
Düsseldorf
Rheinland-Pfalz
Mainz
Saarland
Saarbrücken
Sachsen
Dresden
Sachsen-Anhalt 
Magdeburg
Schleswig-Holstein
Kiel
Thüringen
Erfurt

 

Baden-Württemberg

Sozialministerium Baden-Württemberg

Schellingstraße 15
70174 Stuttgart
Tel 0711-123-0
Fax 0711-123-3999

smbw.baden-wuerttemberg.de

Poststelle@sm.bwl.de

Familienbildung
Ein wichtiges Anliegen der Landesregierung ist die Weiterentwicklung der Familienbildung mit dem Ziel, die Angebote an den Bedarf von Familien in heutiger Zeit anzupassen. Zu diesem Zweck hat das Sozialministerium der Familienwissenschaftlichen Forschungsstelle des Statistischen Landesamtes den Auftrag gegeben, unter Beteiligung von Kommunen und Verbänden eine umfassende Bestandsaufnahme über Projekte und Angebote der Familienbildung in Baden-Württemberg einschließlich herausragender Beispiele aus dem übrigen Deutschland und dem benachbarten europäischen Ausland vorzulegen.
Bericht Familienbildung in Baden-Württemberg (pdf)

Handreichung für die Familienbildung
Auf dieser Grundlage hat das Sozialministerium unter Beteiligung von Kommunen und Verbänden eine Handlungskonzeption unter dem Titel "Handreichung für die Familienbildung: Familien stark machen - neue Wege beschreiten" erarbeitet. Sie enthält Handlungsvorschläge zur Weiterentwicklung der Familienbildung. Das 10-Punkte-Konzept bietet eine Ideensammlung an, aus der die Kommunen, die Familienbildungsstätten und alle anderen Interessierten schöpfen können.
Handreichung Familienbildung (pdf)

Um die Lebensbedingungen von Familien mit Kindern nachhaltig zu verbessern, hat die Landesregierung die "Zukunftswerkstatt Familien" gegründet.
Zukunftswerkstatt (pdf)

Weitere Informationen zum Stellenwert und zur Ausgestaltung von Familienbildung in Baden-Württemberg unter:
Familienbildung - Überblick

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Bayern

Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen

Winzererstraße 9
80797 München
Tel 089-1261-01
Fax 089-1261-1122

www.stmas.bayern.de

Poststelle@stmas.bayern.de

Familienpolitik
Positionen und Ziele bayerischer Familienpolitik unter:
Bayerische Familienpolitik
Familienreport Bayern 2006

Stärkung der Erziehungskraft und -kompetenz der Eltern durch Angebote der Familienberatung, Familienbildung und Familienerholung ist ein Schwerpunkt der Familienpolitik

Kommunale Familientische
"Die Bedeutung einer speziell auf die Belange von Familien ausgerichteten Kommunalpolitik bestimmt immer stärker die politische Diskussion. Damit setzt sich auch zunehmend die Erkenntnis durch, dass Politik für Familien dort stattfinden muss, wo Familien leben, in den Gemeinden und Städten, also unmittelbar vor Ort. Denn dort werden die Rahmenbedingungen für eine familienfreundliche Umwelt gestaltet. (...) In vielen Kommunen wächst das Bewusstsein, dass Familienfreundlichkeit das Ansehen einer Kommune steigert, vor allem aber auch ihre Attraktivität als Wirtschaftsstandort wesentlich mitbestimmt. Um diesen Prozess zu unterstützen, haben wir mit unserem Pilotprojekt „Kommunaler Familientisch“ in jedem der sieben bayerischen Regierungsbezirke die Einrichtung dieses Tisches ermöglicht."
Kommunale Familientische

Förderprogramme des Bayrischen Staatsministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen Förderprogramme...


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Berlin

Senatsverwaltung für
Bildung, Wissenschaft und Forschung

Beuthstraße 6-8
10117 Berlin
Tel. 030 9026 7
Fax 030 9026 5001

www.berlin.de

briefkasten@senbjs.verwalt-berlin.de

Koalitionsvereinbarung
Die Koalitionspartner beabsichtigen ein breites Bündnis für Familien zu entwickeln. Hierzu erklären sie gemeinsam folgende Vorhaben, in denen der Familienbildung ein große Bedeutung zugeschrieben wird:

"Der Familienbericht des Senats soll verstärkt Maßnahmen/Initiativen des Senats enthalten, die darauf gerichtet sind, die Situation der Familien in Berlin nachhaltig zu verbessern.
Die Koalition wird ihre Konzepte für Familienbildung und Familienerholung überprüfen und weiter entwickeln.
Wir unterstützen die sozialräumlich ausgerichtete Entwicklung von Kitas zu Familienkompetenzzentren in den Bezirken als Anlaufpunkte für Familien.
Die Finanzierung des Netzes von Erziehungs- und Familienberatungsstellen wird in einem langfristigen Vertrag fortgeführt, um Eltern bei der Realisierung ihres Erziehungsauftrags wirksam zu unterstützen. Die Angebote sollen insbesondere für Familien mit Migrationshintergrund ausgebaut werden.
Der Berliner Familienpass und der Super-Ferienpass werden weitergeführt."
www.berlin.de

Der Pressemitteilung zum Familienbericht 2006 der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport ist zu entnehmen, dass das Land Berlin der Familienbildung in der Umsetzung seiner Familienpolitik einen hohen Stellenwert einräumt. Darin heißt es:

"Der Senat hat auf Vorlage des Senators für Bildung, Jugend und Sport, Klaus Böger, den Familienbericht 2006 beschlossen.
Teil I des Berichtes an das Abgeordnetenhaus informiert über die Eltern- und Familienbildung zur Stärkung der Erziehungskompetenz von Eltern in Berlin. Der zweite Teil setzt sich mit ausgewählten Aspekten des Siebten Familienberichtes des Bundes auseinander und enthält Schlussfolgerungen für die Berliner Familienpolitik. (...) Die Familienbildung wendet sich an alle Familien, berücksichtigt die unterschiedlichen Lebenslagen von Eltern und Kindern und bezieht die sich wandelnden Familienstrukturen mit ein. Ihre Arbeit orientiert sich an Alltagsfragen und Lebensphasen und ist keineswegs nur krisenorientiert. Bildungsangebote zu allgemeinen Fragen der Erziehung, z. B. zur vorurteilsbewussten Erziehung oder zur Vereinbarung von Familie und Beruf, gehören ebenso dazu wie Angebote zu speziellen Themen, wie zur gesundheitsbewussten Lebensgestaltung oder zum Umgang mit besonderen Belastungen. Durch diese präventive Arbeit werden die Familien gestärkt.

Da sich die Herausforderungen für Familien ändern, muss sich auch die Familienbildung immer wieder neu orientieren. Der Familienbericht gibt einen Überblick über die derzeitige Förderung von Familienbildung, bekräftigt den sozialraumorientierten Arbeitsansatz in den Bezirken und nennt Leitlinien für die konzeptionelle Weiterentwicklung der Familienbildung in Berlin.

Die Angebote in der Eltern- und Familienbildung in Berlin sind vielfältig, sowohl hinsichtlich der Veranstaltungen und Träger als auch nach Größe, Finanzvolumen/-kraft und weltanschaulicher Orientierung."
www.berlin.de

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Brandenburg

Ministerium für Bildung,
Jugend und Sport


Heinrich-Mann-Allee 107
14480 Potsdam
Tel 0331-866-0
Fax 0331-866-5108

www.mbjs.brandenburg.de

poststelle@mbjs.brandenburg.de


Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Familie

Heinrich-Mann-Allee 103
Haupteingang: Haus 5
14473 Potsdam
Tel 0331-866-0
Fax 0331-866-5108

Postanschrift:
Ministerium für Arbeit,
Soziales, Gesundheit und
Familie
Postfach 60 11 63
14411 Potsdam

www.masgf.brandenburg.de

poststelle@masgf.brandenburg.de

Am 25.10.2005 veranstalteten das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Familie und das
Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg die Konferenz "Familien- und kinderfreundliches Brandenburg". Die Brandenburger Landesregierung stellte dem Fachpublikum das neue familienpolitische Programm für Familien- und Kinderfreundlichkeit "Die Brandenburger Entscheidung: Familien und Kinder haben Vorrang!" vor.
Im Schwerpunkt "Unterstützung für Familien bei Erziehung und Bildung" des neuen familienpolitischen Programms wird die Notwendigkeit der Weiterentwicklung von Einrichtungen betont, die Familienbildung anbieten und die Stärkung der Erziehungskompetenz im Blick haben:

"5. Unterstützung für Familien bei Erziehung und Bildung: Es sind verstärkte Anstrengungen nötig, um Eltern bei der Wahrnehmung ihrer Erziehungsaufgaben zu unterstützen. Gerade Eltern, die mit ihren Erziehungsaufgaben überfordert sind, bedürfen der Hilfe. Deshalb sollen familientypische und leicht zugängliche Orten wie Kitas, Schulen und Freizeiteinrichtungen zu Eltern-Kind-Zentren weiterentwickelt werden, die gezielte Angebote der Familienbildung und Stärkung der Erziehungskompetenz machen."
Die Brandenburger Entscheidung: Familien und Kinder haben Vorrang!. Programm für Familien- und Kinderfreundlichkeit. (pdf)

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Bremen

Senator für Arbeit, Frauen,
Gesundheit, Jugend und
Soziales


Contrescarpe 72
28195 Bremen
Tel 0421-361-4582
Fax 0421-361-2155

www2.bremen.de/sozialsenator

landesjugendamt@soziales.
bremen.de


Kontakt

„Im Land Bremen fallen die Aufgaben der Obersten Landesjugendbehörde, des Landesjugendamtes sowie des städtischen Fachdezernats für die Kinder- und Jugendhilfe der Stadtgemeinde Bremen in den Zuständigkeitsbereich des Senators für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales.
Gemeinsam mit den im Land Bremen tätigen Trägern der freien Jugendhilfe und mit den beiden kommunalen Jugendämtern in Bremen und Bremerhaven trägt das Landesjugendamt zur Umsetzung der Rechte junger Menschen im Sinne des Kinder- und Jugendhilfegesetzes (SGB VIII) bei.“

Die Oberste Landesjugendbehörde im Land Bremen plant und koordiniert die Wahrnehmung der Kinder- und Jugendhilfe auf der Ebene des Bundeslandes und ist für die Durchführung von Landesaufgaben wie Förderung und Anerkennung zuständig.

Das Landesjugendamt in Bremen ist zuständig für die Beratung von freien und öffentlichen Trägern der Kinder- und Jugendhilfe, für Betriebserlaubnisse und Heimaufsicht und nimmt Aufgaben der Fortbildung und Qualifizierung von Fachkräften wahr. Zu den Aufgabenfeldern der Obersten Landesjugendbehörde Bremen gehören u.a.

  • Familienpolitik und Familienförderung
  • Familienbildung
  • Geschäftsführung "Bremer Bündnis für Familie"
  • Familienrechtsangelegenheiten
  • Gleichgeschlechtliche Lebensweisen

pages.jugendinfo.de

Der Senat der Stadt Bremen fördert das Bremer Modell der Familienhebammen (s. dazu Drucksachen 16/1052 und 16/1119) und dessen Vernetzung mit dem Bundesmodellprojekt „Pro Kind“ (pdf) (s. dazu Drucksache 16/1194). www.bremische-buergerschaft.de


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Hamburg

Behörde für Soziales und Familie

Hamburger Straße 47
22083 Hamburg
Tel 040-42863-0
Fax 040-42863-2286

www.bsf.hamburg.de

poststelle@bsf.hamburg.de


Senat stärkt Familien: Umfangreiches Maßnahmenpaket verabschiedet Der Senat will die Situation von Familien in Hamburg weiter verbessern. Ein entsprechender Katalog mit 35 neuen Maßnahmen wurde am Wochenende im Rahmen der Klausurtagung verabschiedet. Die Maßnahmen betreffen alle für Familien relevanten Bereiche.“

Eine grundlegende Neuerung ist der „Familien-TÜV“: um familienpolitische Gesichtspunkte bei Senatsentscheidungen besser berücksichtigen zu können, wird die Geschäftsordnung des Senats entsprechend geändert. - Zu den weiteren Maßnahmen gehören z.B. Aufstockung des Hausbesuchsprogramms „Hippy“; Begleitung junger Familien durch Familienhebammen sowie vielfältige Informations-, Bildungs- und Kulturangebote für Familien. fhh.hamburg.de

„Mit den jetzt beschlossenen Maßnahmen unterstreiche der Senat noch einmal deutlich sein im Leitbild der 'Metropole Hamburg - wachsende Stadt' verankertes Ziel, Hamburg zur familienfreundlichsten Stadt Deutschlands zu machen.“ www.fhh.hamburg.de

In Hamburg wird von vielen Trägern Beratung, Bildung und Unterstützung für Familien angeboten. Seit 2006 gibt es den "Hamburger Familienwegweiser" der Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz. Er hilft, die richtigen Angebote zu finden.


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Hessen

Hessisches Sozialministerium

Dostojewskistraße 4
65187 Wiesbaden
Tel 0611-817-0
Fax Poststelle: 0611-809399
Fax Presse: 0611-89084666

www.hsm.hessen.de

poststelle@hsm.hessen.de

Familienpolitik
"Die Familie ist die kleinste Einheit, in der Glück und Geborgenheit zuerst erfahrbar werden. Hier spüren junge Menschen, was es bedeutet, Verantwortung für andere zu übernehmen. Die Zukunft unserer Gesellschaft hängt entscheidend davon ab, dass wir Familie und Kinder als die wichtigste Gemeinschaftsaufgabe verstehen."
Familienpolitik in Hessen

"Hessen soll familienfreundlicher werden. Dies war und ist das Ziel der Familienpolitischen Offensive der Landesregierung, die am 18. September 2000 in Wiesbaden vorgestellt und gestartet wurde."
Familienpolitische Offensive in Hessen


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Mecklenburg-
Vorpommern


Sozialministerium Mecklenburg-
Vorpommern


Werderstraße 124
19055 Schwerin
Tel 0385-588-0
Fax 0385-588-9099

www.sozial-mv.de

Poststelle@sm.mv-regierung.de


Vierter Kinder- und Jugendbericht der Landesregierung (pdf) (Sozialministerium, 2006)

Kinder- und Jugendprogramm der Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern (pdf) (Sozialministerium, 2006)
"Zur Umsetzung der Leitlinien für ein kinder- und jugendfreundliches Mecklenburg-Vorpommern legt die Landesregierung folgende familienpolitische Ziele fest:

  1. Ein gesamtgesellschaftlicher Wertewandel hin zu positiven Einstellungen zu Kindern und Familien soll gefördert werden.
  2. Müttern und Vätern soll ermöglicht werden, die Anforderungen von Familie und Berufsleben miteinander vereinbaren zu können.
  3. Die kinder- und familiengerechte Infrastruktur soll gesichert und systematisch weiterentwickelt werden.
  4. Familien und ihre Kinder sollen im politischen Alltag und besonders an sie betreffenden politischen Entscheidungen mitwirken können.
  5. Alle Kinder sollen optimal gefördert werden und gesund aufwachsen."
(S. 17-18)

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Niedersachsen

Niedersächsisches
Ministerium für Soziales,
Frauen, Familie und
Gesundheit


Hinrich-Wilhelm-Kopf-Platz 2
30159 Hannover
Tel 0511-120-0
Fax 0511-120-4296

www.ms.niedersachsen.de

pressestelle@ms.
niedersachsen.de


Familie - Kinder dürfen nicht länger ein Armutsrisiko für Familien sein. Deshalb überprüft die Landesregierung Gesetze insbesondere im Hinblick auf ihre finanziellen Belastungen für Familien. Zudem fördert sie mit Programmen wie "Familien mit Zukunft" die Betreuung unter Dreijähriger und stärkt die frühkindliche Bildung. (…) Familienarbeit erfordert Managementqualitäten. Deshalb muss der hohe Wert der Erziehungsleistung von Frauen und Männern stärker anerkannt werden. Den Qualifikationen, die in der Familienphase erworben werden, muss verstärkt Rechnung getragen werden. (…)

Der Kontakt zwischen Jung und Alt muss intensiviert werden. In enger Zusammenarbeit mit den Kommunen sollen Mehrgenerationenhäuser geschaffen werden. Dies sollen offene Tageseinrichtungen sein, in denen bisher getrennte Angebote für Menschen unterschiedlichen Alters gebündelt und neue Begegnungen zwischen Jung und Alt ermöglicht werden. Die Häuser können auch zur Entlastung von Familien beitragen. Neben der Hilfe zur Selbsthilfe soll dort ein professionelles Netzwerk an Informationen aufgebaut werden. (…) In allen Lebensbereichen und an jedem Ort können Menschen sich für Kinder und Familien einsetzen: Gute Beispiele sollen Schule machen. Für freiwillige Initiativen zur Unterstützung der Familien wird deshalb der Wettbewerb Niedersachsen - Kinderland, Familienland durchgeführt. Auch für familienfreundliche Betriebe wird es einen Wettbewerb und Auszeichnungen geben.“ www.ms.niedersachsen.de

Mehrgenerationenhäuser in Niedersachsen
Die Landesregierung fördert die Begegnung und Kommunikation der Generationen untereinander durch die Schaffung von Mehrgenerationenhäusern. Diese Einrichtungen sind offene Tagestreffpunkte für Jung und Alt, in denen vielfältige Aktivitäten und Serviceangebote möglich sind. (…)
Mehrgenerationenhäuser sind geprägt von freiwilligem Engagement und Hilfe zur Selbsthilfe. Daneben sollen sie ein Netzwerk an Information, auch in professioneller Form, bieten.“ www.ms.niedersachsen.de


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Nordrhein-Westfalen

Ministerium für Generationen, Familie,
Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen

Horionplatz 1
40213 Düsseldorf

Tel. 0211 8618-50
Fax 0211 86185-4444

www.mgffi.nrw.de

Kontakt



Familienpolitik
"Wir werden in Nordrhein-Westfalen die Kinder und Familien in den Mittelpunkt unserer Politik stellen und ihre Entwicklungsmöglichkeiten stärken."
Familienpolitik in NRW

Familienbildung
"Die Angebote der Familienbildung werden laufend zukunftsfähig weiterentwickelt und durch einrichtungsübergreifende Netzwerke und Kooperationen ergänzt. So gibt es zum Beispiel neue Aufgaben der Familienbildung für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte. Ebenso ist die Familienbildung gefordert, niedrigschwellig anzusetzen und ihre Angebote stärker für sozial schwache Familien, die beispielsweise in benachteiligten Stadteilen leben, zu öffnen."
Familienbildung in NRW

Familienzentren
"Nordrhein-Westfalen soll zum kinder- und familienfreundlichsten Land in Deutschland werden. Ein Meilenstein auf diesem Weg ist die Weiterentwicklung von Kindertageseinrichtungen zu Familienzentren. Sie sollen Knotenpunkte in einem neuen Netzwerk werden, das Kinder individuell fördert und Familien umfassend berät und unterstützt."
Familienzentren in NRW


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Rheinland-Pfalz

Ministerium für Arbeit, Soziales,
Familie und Gesundheit

Bauhofstraße 9
55116 Mainz
Tel 06131-16-0

www.masfg.rlp.de

Kontakt


"Familienpolitik, die Förderung von Familien, die Verwirklichung familien- und kinderfreundlicher Lebensbedingungen ist ein zentrales Anliegen der Landesregierung."
Familienpolitik in Rheinland-Pfalz

Familienbildung
"Die Vielfältigkeit der Familienaufgaben macht Familienbildung zu einer gesellschaftlichen Querschnittsaufgabe. Sie gelingt nur dann, wenn alle Bereiche fachübergreifend kooperieren. Institutionenübergreifend, generationenübergreifend und interkulturell soll daher die Zusammenarbeit gestaltet werden, an der sich Ärzteschaft, Hebammen, Krankenkassen, Kindertagesstätten, Beratungsstellen, Bildungseinrichtungen, Jugendämter, Pflegebereich, Migrationsbereich, Arbeitgeber, Wirtschaft, Medien und viele weitere Partnern der Familienbildung in Rheinland-Pfalz beteiligen wollen."
Familienbildung in Rheinland-Pfalz

Viva Familia
"...um Familien in Rheinland-Pfalz in Zukunft noch besser und wirksamer zu unterstützen, habe ich als Familienministerin die Initiative Viva Familia ins Leben gerufen. In den fünf Säulen von Viva Familia wollen wir gemeinsam mit unseren Partnerinnen und Partnern die Rahmenbedingungen für Familien verbessern."
Initiative Viva Familia


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Saarland

Ministerium für Inneres, Familie, Frauen und Sport

Franz-Josef-Röder-Straße 21
66119 Saarbrücken
Tel 0681-501-3108

Ministerium für Inneres, Familie, Frauen und Sport

poststelle@innen.saarland.de

Familienpolitik
"Das Ministerium für Inneres, Familie, Frauen und Sport verfolgt eine sozial ausgewogene Familienpolitik, die sich an den Bedürfnissen der Familien orientiert. Dabei kommt den Aspekten Betreuung, Bildung und finanzielle Absicherung eine wesentliche Bedeutung zu."
Familienpolitische Leistungen des Ministeriums

Portal für Familien
"...auf dem Portal für Familie, Kinder, Jugend und Frauen finden Sie zu allen Lebensabschnitten wichtige und nützliche Informationen (...). Behandelt werden Themen von der Schwangerschaft bis ins hohe Alter."
Portal für Familie


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Sachsen

Sächsisches Staatsministerium für Soziales

Albertstraße 10
01097 Dresden
Bürgerreferent:
Jürgen C. Vogels
Tel 0351-564-5800
Fax 0351-564-5791

www.sms.sachsen.de

buergerreferent@sms.
sachsen.de
"Familien sind für die persönliche Entfaltung jedes Menschen und für die Sicherung der gesellschaftlichen Zukunft von herausragender Bedeutung. Familienfreundlichkeit ist auch ein Standortvorteil. Die Koalitionspartner stärken und unterstützen die Familie. (...) Elternverantwortung will gelernt sein. Die Koalitionspartner stärken daher die Familienbildung als wesentlichen Baustein der Familienpolitik. Sie helfen Partnerschaft- und Erziehungskompetenz zu erweitern. Als hilfreiche Kooperationspartner haben sich dabei die Kindertagesstätten erwiesen. Eine effiziente und moderne Familienpolitik gestaltet sich in vernetzten Strukturen, die möglichst Kindertageseinrichtungen, Schulen, Beratungsstellen, Familienzentren, Kirchen und Verbände miteinander verbinden." Koalitionsvereinbarung der sächsischen CDU und SPD 2004. (pdf) (S.40ff)

Situationsbeschreibung Familienbildung in Sachsen 2005 (pdf) Sächsisches Landesamt für Familie und Soziales, 2005

"Familien bilden Sachsens Zukunft" - Fachregierungserklärung der Sächsischen Staatsministerin für Soziales Helma Orosz am 5. April 2006 in Dresden


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Sachsen-Anhalt

Ministerium für Gesundheit und Soziales des Landes Sachsen-Anhalt

Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Turmschanzenstraße 25
39114 Magdeburg
Tel 0391-567-4607, -4608
Fax 0391-567-4622

www.ms.sachsen-anhalt.de

ms-presse@ms.lsa-net.de

Sachsen-Anhalt hat eine landesweite Familieninitiative gestartet. Ziel dieser Initiative ist es, die Rahmenbedingungen für Familien in Sachsen-Anhalt zu verbessern. Bausteine sind unter anderem:

Sozialbericht des Landes 2002 - 2004 (pdf) (Ministerium für Gesundheit und Soziales, 2005)

Familienerholung plus Familienbildung in Sachsen-Anhalt


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Schleswig-Holstein

Ministerium für Soziales, Gesundheit,
Familie, Jugend und Senioren


Lorentzendamm 35
24103 Kiel
Tel 0431-988-0

www.msgf.schleswig-holstein.de

pressestelle@sozmi.landsh.de

Familienbildung
„Die Kinder- und Jugendhilfe hat aufbauend auf § 16 SGB VIII die Aufgabe, durch geeignete und fachlich qualifizierte Angebote der Förderung, Unterstützung, Beratung und Hilfe sowohl für Kinder, Jugendliche wie für Eltern, die Familien insgesamt bei der Bewältigung von Alltagsaufgaben und -konflikten zu unterstützen. Die Landesregierung misst der Familienbildung in diesem Zusammenhang eine besondere Bedeutung zu, indem sie sowohl die laufende Arbeit als auch Investitionskosten der Familienbildungsstätten fördert.“

Grundlage der Förderung der Familienbildungsstätten

Angebote sowie Landesförderung der 33 Familienbildungsstätten.

www.landesregierung.schleswig-holstein.de

Mehrgenerationenhäuser in Schleswig-Holstein. www.mehrgenerationenhaeuser.de


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Thüringen

Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit

Werner-Seelenbinder-
Straße 6
99096 Erfurt
Zentrale Einwahl 0361-37-900
Fax 0361-37-98800

www.thueringen.de/de/tmsfg

poststelle@tmsfg.thueringen.de

Thüringer Familienoffensive (pdf) (Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit; Thüringer Kultusministerium, 2005)

Broschüre Jugend und Familie Teil 1 - Teil 4 (Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit, 2005)
Die vorliegende Broschüre fasst die einschlägigen Gesetze, Verordnungen und Empfehlungen sowie Texte zum Thema Jugend und Familie im Freistaat Thüringen zusammen. Sie ist ein nützliches Hilfsinstrument, um sich auf dem Gebiet der jugend- und familienpolitischen Regelungen zu orientieren.


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